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Verantwortung übernehmen

Unsere Corporate Social Responsibility (CSR) - gesellschaftliche Unternehmensverantwortung

Das SÜDKURIER Medienhaus steht zu seiner Verantwortung - als Unternehmen, Arbeitgeber, Geschäftspartner. Wir prüfen uns immer wieder selbst: Genügen wir den Erwartungen und Anforderungen, die über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehen? Entspricht unser Haus den gesellschaftlichen Entwicklungen?

 

Als mittelständisches Unternehmen mit über 800 MitarbeiterInnen und 5.000 ZustellerInnen können wir naturgemäß nicht jedem Trend sofort folgen. Denn gesellschaftliche Verantwortung bedeutet für uns zunächst verantwortungsvolles Entscheiden und Handeln im Sinne unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb wollen wir auch, dass Veränderungen von allen Beteiligten mitgetragen werden. Damit wir eine lebendige Gemeinschaft bleiben, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält – dafür stehen wir auch mit unserem Journalismus.

Informieren, kontrollieren, kommentieren

Die Freiheit der Presse und der Berichterstattung ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgelegt. Denn die Presse hat eine wichtige Funktion in unserer Demokratie. Medien informieren, kontrollieren und kommentieren das politische Geschehen in Deutschland. Sie informieren Bürgerinnen und Bürger unabhängig von staatlichem, politischem und privatwirtschaftlichem Einfluss. Damit gewährleisten Medien, dass sich die Menschen eine freie Meinung bilden können. Das ist auch bei Wahlen sehr wichtig. Wahlen sind die Grundlage jeder Demokratie.

 

Ausgebildete Journalistinnen und Journalisten von Medienhäusern wie dem SÜDKURIER berichten als einzige jeden Tag fundiert und verlässlich darüber, was in Gemeinderäten und Landkreisen entschieden wird und was in den Gemeinden und Orten passiert. Damit leisten wir einen unersetzlichen Beitrag für das Leben und die Gemeinschaft vor Ort.

 

In Zeiten sozialer Netzwerke und Fake News, in denen sich ungefilterte Informationen rasend schnell verbreiten, ist die geprüfte Information ein kostbares Gut. Das hat uns die Corona-Zeit besonders deutlich gemacht. Gerade in einer Krise braucht es unabhängigen, seriösen Journalismus, der prüft, informiert und einordnet. Der Beruf des Journalisten gilt als systemrelevant in einer Demokratie. Und Meinungsfreiheit, zu der auch die Pressefreiheit gehört, ist eine ihrer wichtigsten Grundlagen. Das SÜDKURIER Medienhaus gibt deshalb LehrerInnen und SchülerInnen mit praxisorientierten Unterrichtsmaterialen Orientierung: Mit unseren Medienprojekten Klasse!, Klasse!Kids und Klasse!Beruf lernen Schüler, welche Bedeutung unabhängiger Qualitätsjournalismus, Glaubwürdigkeit und Meinungsvielfalt für die Gesellschaft haben.

SÜDKURIER Titelseite BaWü Check

Gesellschaftliches Engagement

Aus einer Gesellschaft wird eine Gemeinschaft, wenn sich die Menschen nahestehen und verbunden fühlen. Das SÜDKURIER Medienhaus engagiert sich deshalb bei Sport-, Sozial- und Kulturprojekten in der Region. Darüber hinaus unterstützen unsere Lokalredaktionen viele soziale und gesellschaftliche Projekte, indem sie darüber berichten und ihnen eine Stimme geben.

Seit dem ersten Spatenstich im Jahr 1995 unterstützen wir als Medienpartner die Arbeit der Nachsorgeklinik Tannheim für krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Kinder und Jugendliche. Für unser jahrelanges Engagement wurden wir von der Caritas und dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Abbildung: Magazin "STARK" der Nachsorgeklinik Tannheim, die der SÜDKURIER seit ihrer Gründung unterstützt

Interessiert an einer Medienpartnerschaft oder einem Sponsoring?

Auch in akuten Krisensituationen stehen wir zu unserer Verantwortung. Während der Corona-Pandemie konnten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz gewährleisten, auch unter gesundheitlichen Aspekten: Das Unternehmen entschied und handelte jederzeit mit größtmöglicher Vorsicht. Schutzmaßnahmen wurden noch vor der jeweiligen gesetzlichen Pflicht eingeführt. Mobiles Arbeiten im Homeoffice wurde innerhalb weniger Tage ermöglicht. Von Kurzarbeit betroffenen MitarbeiterInnen wurde Hilfe zugesagt, wenn durch das reduzierte Einkommen wirtschaftliche Notsituationen entstand. Das Medienhaus stellte am Arbeitsplatz kostenlose Schutzmasken zur Verfügung.

Am Standort Konstanz wurden Teststationen errichtet, in den Außenstellen konnten sich MitarbeiterInnen kostenlos in kooperierenden Apotheken testen lassen. Es wurden Impftermine am Arbeitsplatz organisiert. Über den Stand der Maßnahmen und die Auswirkungen der Pandemie informierte die Geschäftsführung von Beginn an in regelmäßigen Online-Meetings, an dem alle MitarbeiterInnen teilnehmen konnten.

 

Die Redaktion informierte die Bürgerinnen und Bürger mit einem kostenfreien Corona-Ticker, der als einer der besten Corona-Ticker in Deutschland bewertet wurde.

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In der Ukraine-Krise engagiert sich das Medienhaus gemeinsam mit anderen Häusern. Die Zeitungen in Deutschland werben mit ganzseitigen Anzeigen um Spenden für die Menschen in der Ukraine wie auch für die Geflüchteten. Partner unter dem Motto #ZeitungenHelfen ist das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, in dem sich Caritas International, Unicef, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Katastrophenhilfe zusammengeschlossen haben. Rund 100 Zeitungstitel mit mehreren 100 Lokalausgaben haben den Spendenaufruf inzwischen veröffentlicht und auf diesem Weg für hunderttausende Euro Spendenvolumen gesorgt.

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SÜDKURIER Artikel über Ukraine-Hilfe

Im Rahmen des närrischen Videowettbewerbs verdoppelte der SÜDKURIER das Preisgeld in Höhe von 5.100 Euro und unterstützte damit einen 24-Tonnen-Transport des Malteser Hilfsdienst e.V. Konstanz durch den Kauf medizinischer Hilfsgüter und weitere Ukraine-Hilfsprojekte.

 

Außerdem wurden 1.118 Euro durch den Verkauf von Werbemitteln und Incentives aus Lagerbeständen des SÜDKURIER an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlöst, die an die weltweit tätige Menschenrechts- und Hilfsorganisation „Hoffnungszeichen | Sign of Hope“ mit Sitz in Konstanz gespendet wurden, um Geflüchtete der Ukraine zu unterstützen.

Ökologie und Klimaneutralität

Druckerei Konstanz Grafik der KBA Cortina

Als im Jahr 2009 die 25 Jahre alte Rotationsdruckmaschine ersetzt werden musste, entschied sich das Medienhaus, in die wasserlose Druckmaschine „Cortina“ zu investieren. Eine Entscheidung auch für die Umwelt: Die Cortina sorgt nicht nur für ein qualitativ hochwertiges Erscheinungsbild des SÜDKURIER, sondern schont gleichzeitig die Umwelt. Bei der Entwicklung der Maschine wurde nicht nur auf die drucktechnischen Eigenschaften geachtet, sondern besonders auch auf den effizienten Umgang mit Energie. Modernste Antriebs- und Regelungstechnik, ein ausgeklügeltes Kühlsystem sowie optimierte Werkstoffe sorgen dafür, dass wir mit der neuen Druckmaschine rund 15 % Energie einsparen. Und die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen: Gemeinsam mit dem Maschinenhersteller und der Zulieferindustrie wird an weiteren Energieeinsparmöglichkeiten gearbeitet. Im Jahr 2013 hat unser neues Blockheizkraftwerk (BHKW) den Betrieb aufgenommen. Mit diesem Projekt gehen wir einen großen Schritt in Richtung einer möglichst umweltfreundlichen Produktion. Über eine Absorptionskälteanlage erzeugen wir Kälte, die wir im Sommer für die Kühlung unserer Druckmaschine einsetzen können – ohne klimaschädliche FKWs und ozongefährdende Stoffe.

 

Mit unserer innovativen Umstellung des Druckverfahrens von Nass- auf Trockenoffset verzichten wir außerdem auf den Einsatz von sogenanntem Feuchtwasser. Damit drucken wir umweltfreundlicher als je zuvor, denn es werden jedes Jahr ca. 427.000 Liter Wasser und rund 11.000 Liter Feuchtwasserzusatz eingespart. Zudem brauchen wir mit dem neuen Druckverfahren dank automatischer Wascheinrichtungen nur noch die Hälfte des Lösemittels für die Reinigung der Maschine. Das sorgt für eine saubere Luft in der Druckerei und entlastet die Umwelt. Durch das Trockenoffset-Verfahren konnten wir außerdem die Papierabfälle bei der Produktion um die Hälfte reduzieren. Ein weiterer Pluspunkt der Cortina ist, dass die Druckeinheiten keine Ölschmierung mehr brauchen und die damit verbundenen Ölwechsel komplett entfallen können.

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Auch die Logistiksparte im Medienhaus ist auf dem Weg in eine umweltfreundliche Zukunft. Die SÜDKURIER CityLogistik entlastet mit nahezu emissionslosen eCargo-Bikes und eSprintern die innerstädtische Verkehrssituation, reduziert Emissionen und Lärm – und sorgt so für lebenswertere Städte. Die CityLogistik verteilt beispielsweise jährlich über 15.000 Bücher an die Kunden des Osiander-Onlineshops und liefert die SeeConnect Hardware der Stadtwerke Konstanz aus. Die CityLogistik-Fahrer transportieren regelmäßig bis zu 150 kg Kaffeebohnen der Kaffeerösterei Konstanz am Stadtrand in das Ladengeschäft in der Innenstadt und liefert Kaffeebestellungen an Geschäfts- und Privatkunden.

 

Ziel der CityLogistik ist eine tägliche Zustellung von 600 Sendungen allein im Konstanzer Stadtgebiet. Damit würden ein Zehntel aller Warensendungen, die in die Stadt kommen, mit dem Lastenrad zugestellt werden – statt mit benzin- oder dieselbetriebenen Transportern. Jährlich geschätzt zwölf Tonnen CO2 sparen die rund 40.000 Lastenradkilometer der SÜDKURIER CityLogistik in Konstanz bereits heute ein.

Mittelfristiges Ziel des Medienhauses ist die Klimaneutralität unseres Unternehmens. Mit der Druckproduktion und der Logistik ist ein Anfang gemacht, das Facility Management kommt als dritte Säule hinzu. Weitere Maßnahmen werden in diesen Bereichen schrittweise umgesetzt, Maßnahmen in weiteren Unternehmensbereichen werden folgen. Unsere Entscheidungen und unser Handeln prüfen wir schon jetzt kontinuierlich auf Nachhaltigkeit.