Neues Korrespondenten-Büro in Stuttgart: Gemeinsam stark bleiben

04.05.2017 | SÜDKURIER
  • SÜDKURIER eröffnet neues Büro in Stuttgart
  • Drei Zeitungshäuser arbeiten zusammen

Großer Bahnhof am Stuttgarter Schlossplatz: Der SÜDKURIER betreibt künftig mit den beiden Zeitungen „Heilbronner Stimme“ und „Mannheimer Morgen“ ein gemeinsames Korrespondentenbüro in der Landeshauptstadt. Zur Einweihung der neuen Räume inmitten der Stadt kamen mehr als 70 Gäste. Die drei Medienhäuser wollen künftig die journalistischen Kräfte bündeln und die Berichterstattung aus Baden-Württemberg stärken. Gemeinsam kommen die drei traditionsreichen Zeitungshäuser auf eine Druckauflage von gut 300 000 Exemplaren und mehr als eine dreiviertel Million Leser.

„Während andere Redaktionen in Deutschland gezwungen sind, ihre Angebote einzuschränken, bauen wir sie aus“, sagte SÜDKURIER-Chefredakteur Stefan Lutz. „Ich bin froh, dass wir mit dem Mannheimer Morgen und der Heilbronner Stimme zwei starke Partner für unser Büro in Stuttgart gewonnen haben. Wir sind jetzt gemeinsam mit drei Redakteuren in Stuttgart vertreten und stärken die Berichterstattung aus unserem Bundesland und der Landespolitik. Ganz nach unserem Motto ,Lust auf Heimat’“. Die hochkarätige Gästeschar bei der Büro-Eröffnung unterstrich dies eindrücklich: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), sein Stellvertreter und Innenminister Thomas Strobl (CDU), Kultusministerin Susanne Eisenmann und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, Justizminister Guido Wolf (alle CDU), Sozialminister Manfred Lucha und Verkehrsminister Winfried Hermann (beide Grüne), die Fraktionschefs von Grünen und CDU, Andreas Schwarz und Wolfgang Reinhart, zahlreiche Pressesprecher und Landtagsabgeordnete aus den Verbreitungsgebieten der drei Zeitungen kamen in den Marquardtbau.


Bild 1: Ralf Uwe Heer (Chefredakteur Heilbronner Stimme), Thomas Strobl (Innenminister Baden-Württemberg), Stefan Lutz (Chefredakteur SÜDKURIER), Winfried Kretschmann (Ministerpräsident), Dirk Lübke (Chefredakteur Mannheimer Morgen); Bild 2: SÜDKURIER-Politikchef Dieter Löffler im Gespräch mit Minister Thomas Strobl und Politikredakteurin Margit Hufnagel; Bild 3: Sie sind die journalistischen Repräsentanten des Büros - Peter Reinhardt, Gabriele Renz, Ulrike Bäuerlein und Michael Schwarz. Bilder: Mario Berger

„Eine gut funktionierende Presselandschaft ist wichtig für die Demokratie – gerade in Zeiten, in denen es in den Echokammern der sozialen Medien ständig scheppert“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Auch sein Vize Strobl betonte, dass es gerade jetzt, da die demokratischen Freiheitsrechte vielerorts in Gefahr seien, die Vielfalt der Presselandschaft in Baden- Württemberg gar nicht hoch genug geschätzt werden könne.

Trotz des politischen Großaufgebots natürlich vor allem im Fokus: die drei journalistischen Repräsentanten. Neben Peter Reinhardt (Mannheim) und Michael Schwarz (Heilbronn) wird der SÜDKURIER mit einer neuen Kollegin vertreten sein: Ulrike Bäuerlein. Die erfahrene Korrespondentin aus Stuttgart arbeitet derzeit noch für die Ludwigsburger Kreiszeitung und folgt Gabriele Renz nach. Die langjährige landespolitische Berichterstatterin des SÜDKURIER verlässt das Haus und wird Sprecherin des Landtages. „Ich bedauere diesen Wechsel von Frau Renz außerordentlich“, sagt Chefredakteur Stefan Lutz, „freue mich aber gleichzeitig, mit Frau Bäuerlein eine überall anerkannte Nachfolgerin gefunden zu haben.“