Bildungspaten: Der SÜDKURIER startet neues Bildungsprojekt

23.04.2018 | Engagement | SÜDKURIER
SÜDKURIER Bildungspaten

Der SÜDKURIER startet das Projekt „SÜDKURIER Bildungspaten“: Mit einer Bildungspatenschaft fördern Unternehmen oder einzelne Personen das Zeitungslesen von Auszubildenden und Schülern sowie deren Allgemeinbildung. Eine Patenschaft kostet 60 Euro pro Jahr. Dafür kann ein Schüler oder Auszubildender kostenfrei ein Jahr lang die Zeitung digital lesen, und er erhält unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten auf SÜDKURIER Online. Schüler und Auszubildende können auch selbst aktiv werden und sich um eine Bildungspatenschaft bewerben.

Michaela Kirchmann und Selina Maier sind von dem neuen SÜDKURIER-Projekt begeistert. „Das ist super, jetzt können wir als Auszubildende ein Jahr lang kostenfrei die digitale Zeitung lesen“, freuen sich die beiden angehenden Erzieherinnen aus Meßkirch. Der SÜDKURIER hat das Projekt „Bildungspaten“ ins Leben gerufen, damit Schüler und Auszubildende gezielt die Tageszeitung als verlässliches Medium kennenlernen. „Diese Bildungspatenschaft ist etwas ganz Besonderes. Junge Menschen haben wenig Geld und müssen gut überlegen, für was sie ihr Budget einsetzen. Und wir wissen, dass sie sich für die Dinge in ihrer Heimat sehr interessieren. Durch die Bildungspatenschaft erhalten sie vertrauenswürdige Informationen aus erster Hand. Gerade in Zeiten von Fake News und sozialen Netzwerken ist das besonders wertvoll“, sagt Stefan Lutz, Chefredakteur des SÜDKURIER.

Und so funktioniert das Projekt: Der Bildungspate zahlt einmalig 60 Euro und ermöglicht damit einem Schüler oder Auszubildenden, den SÜDKURIER ein Jahr lang kostenfrei als digitale Zeitung zu lesen. Darüber hinaus erhält der Schüler oder Auszubildende unbegrenzten Zugang zu allen SÜDKURIER-Online-Inhalten. Bildungspate kann jeder werden. Firmen können damit gezielt ihre Auszubildenden im Haus unterstützen oder Patenschaften allgemein zur Verfügung stellen. Großeltern beispielsweise können einen Anreiz schaffen, dass ihre Enkel die Tageszeitung lesen.

Johann Becherer aus Triberg, der seit über 40 Jahren den SÜDKURIER abonniert hat, übernimmt eine Bildungspatenschaft, weil er davon überzeugt ist: „Mit dem Zeitungslesen entwickelt sich das Interesse an Themen, die für unsere Gesellschaft und das Zusammenleben vor Ort wichtig sind.“ Er wünscht sich, dass auch die nachfolgende Generation eine Wertschätzung für gut recherchierten Journalismus in der Heimat entwickelt. Das Unternehmen Erlebniswald Mainau sponsert zehn Patenschaften und möchte damit der heutigen Generation von Schülern und Auszubildenden alternative Zugänge zu Allgemeinwissen ermöglichen. „Als Ausbildungsbetrieb sehen wir uns als wichtigen Partner der regionalen Tageszeitung, wenn es um Bildung und Verantwortung geht“, sagt Alexander Klaußner, Geschäftsführer des Unternehmens Erlebniswald Mainau.

Für SÜDKURIER-Verlagsleiter Michel Bieler-Loop ist es "wichtig, dass möglichst viele junge Menschen die Möglichkeit erhalten, die digitale Zeitung lesen zu können". Aus diesem Grund hat der SÜDKURIER die ersten 100 Bildungspatenschaften gesponsert und im Internet eine Plattform eingerichtet, auf der sich Schüler und Auszubildende bewerben können, die sich für ein digitales Zeitungsabonnement interessieren.

Mit diesem neuen Projekt „Bildungspaten“ weitet das SÜDKURIER Medienhaus sein Engagement für junge Menschen in der Region aus. Seit 20 Jahren gibt es bereits das erfolgreiche medienpädagogische Projekt „Klasse!“ an Schulen, das Schülern Medienkompetenz vermittelt.

Weitere Informationen unter www.suedkurier.de/bildungspaten, bildungspaten@suedkurier.de oder per Telefon 0800/880-8000.

Bild: Sabine Tesche; Die ersten Bildungspaten zu Besuch beim SÜDKURIER: Chefredakteur Stefan Lutz (rechts) begrüßt vor dem Medienhaus in Konstanz (von links) Johann Becherer sowie Julia Zimmermann und Alexander Klaußner vom Erlebniswald Mainau, die den Auszubildenden Michaela Kirchmann und Selina Maier (vorne) das Lesen der digitalen Zeitung ermöglichen.

Dieser Text ist am 20.04.2018 im SÜDKURIER und auf SÜDKURIER Online erschienen.